John Cockcroft: Radar und Atomenergie
John Cockcroft war ein britischer Experimentalphysiker, der am 27. Mai 1897 in Todmorden geboren wurde. Als Mitentwickler des Cockcroft-Walton-Beschleunigers, mit dem 1932 die erste künstliche Atomkernspaltung gelang, teilte er sich 1951 den Nobelpreis für Physik. Im Zweiten Weltkrieg stellte er sein Fachwissen in den Dienst der Militärforschung und leitete wesentliche Entwicklungen bei Küsten- und Flugabwehrradaren. Später übernahm er die Leitung des anglo-kanadischen Atomenergieprojekts in Montreal und Chalk River, wo er den Bau der ersten Kernreaktoren überwachte. Nach dem Krieg wurde er der erste Direktor der britischen Atomenergieforschungsanstalt (AERE).
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