Heinrich Brüning und die Notverordnungen
Heinrich Brüning war ein Politiker und Wirtschaftswissenschaftler der Zentrumspartei, der von März 1930 bis Juni 1932 als Reichskanzler amtierte. Zur Bekämpfung der Weltwirtschaftskrise setzte er auf eine strikte Deflations- und Sparpolitik, die jedoch die wirtschaftliche Not der Bevölkerung weiter verschärfte. Da er über keine parlamentarische Mehrheit verfügte, regierte er gestützt auf die Notverordnungen des Reichspräsidenten Paul von Hindenburg, was zur Schwächung des Parlaments beitrug. Trotz seines Versuchs, den Aufstieg der NSDAP einzudämmen, beschleunigte seine Amtszeit das Ende der Weimarer Republik.
Kommentar