Maria Theresia und die Staatsreformen
Maria Theresia, geboren am 13. Mai 1717 in Wien, übernahm 1740 die Herrschaft über die habsburgischen Erblande und regierte vier Jahrzehnte lang als Erzherzogin von Österreich sowie Königin von Ungarn und Böhmen. Als einzige weibliche Herrscherin aus eigenem Recht verteidigte sie ihr Reich erfolgreich im Österreichischen Erbfolgekrieg und im Siebenjährigen Krieg. Durch umfassende Reformen im Verwaltungswesen, im Finanzsektor, im Bildungswesen und im Militär modernisierte sie den Staat grundlegend, während sie gleichzeitig sechzehn Kinder großzog, darunter die späteren Kaiser Joseph II. und Leopold II.
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