Rudolf Heß
Rudolf Heß war ein hochrangiger NS-Funktionär und amtierte von 1933 bis 1941 als Stellvertreter des Führers innerhalb der NSDAP. Als langjähriger Weggefährte Hitlers half er während ihrer Festungshaft 1923 bei der Niederschrift von „Mein Kampf“. Im Mai 1941 flog Heß in eigenmächtiger Mission nach Schottland, um Friedensverhandlungen mit Großbritannien zu führen, wurde jedoch sofort festgenommen. Während des restlichen Weltkriegs in britischer Gefangenschaft gehalten, wurde er im Nürnberger Prozess zu lebenslanger Haft verurteilt, die er bis zu seinem Tod im Jahr 1987 im Kriegsverbrechergefängnis Spandau absaß.
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