Mark Oliphant: Radar und Manhattan-Projekt
Mark Oliphant war ein australischer Kernphysiker, der am 8. Oktober 1901 in Adelaide geboren wurde. Als Pionier der Kernfusionsforschung in Cambridge leistete er im Zweiten Weltkrieg wichtige Beiträge auf mehreren Gebieten. An der Universität Birmingham leitete er das Team, das das Magnetron entwickelte – eine Schlüsselkomponente für hochfrequente Mikrowellenradare, die die Seekriegsführung der Alliierten revolutionierte. Zudem trieb Oliphant das britische Atomprojekt voran und unterstützte das Manhattan-Projekt in den USA maßgeblich bei der elektromagnetischen Isotopentrennung von Uran. Nach dem Krieg wurde er zu einem prominenten Kritiker des Wettrüstens.
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