In den 1960er Jahren, besonders von 1963 bis 1969, entwickelte sich der Vietnamkrieg zu einem der kontroversesten militärischen Konflikte der US-Geschichte. Um die Ausbreitung des Kommunismus zu stoppen, gerieten die US-Streitkräfte in einen zermürbenden Guerillakrieg, der enorme Verluste und eine tiefe innenpolitische Entfremdung verursachte. Der Krieg löste beispiellose Proteste aus, erschütterte das Vertrauen in die Regierung und erzwang eine dauerhafte Neubewertung präsidialer Kriegsvollmachten, womit er das politische und gesellschaftliche Bewusstsein der Nation nachhaltig prägte.
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