Die Weltkriege und die Macht
Der Aufstieg der Vereinigten Staaten zur globalen Supermacht wurde maßgeblich durch entscheidende militärische Konflikte geprägt, die ihren traditionellen Isolationismus beendeten. Der Spanisch-Amerikanische Krieg von 1898 löste eine expansive Territorialpolitik in der Karibik und im Pazifik aus und begründete die imperiale Präsenz des Landes in Übersee. Später, mit dem Eintritt in den Ersten Weltkrieg im Jahr 1917, projizierte die Nation ihre enorme industrielle und militärische Kapazität auf den europäischen Kontinent. Beide Konflikte veränderten die internationale Geopolitik grundlegend, etablierten den Interventionismus als zentrales Element der Außenpolitik und legten den Grundstein für die globale Führungsposition der Vereinigten Staaten im zwanzigsten Jahrhundert.
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