Der Koreakrieg und die globale Blockbildung im Kalten Krieg

Amerikanische Geschichte

Koreakrieg

Der Koreakrieg, der von 1950 bis 1953 auf der Koreanischen Halbinsel stattfand, war einer der blutigsten und folgenschwersten Stellvertreterkonflikte des Kalten Krieges. Nach dem Einmarsch nordkoreanischer Truppen in den Süden intervenierten die Vereinigten Staaten und eine multinationale Koalition unter der Flagge der Vereinten Nationen, woraufhin die Volksrepublik China massiv zugunsten des Nordens in den Krieg eingriff. Der Konflikt endete schließlich in einem militärischen Patt und einer dauerhaften Teilung der Halbinsel entlang der demilitarisierten Zone. Historisch markierte er die globale Ausweitung des Ost-West-Gegensatzes von Europa nach Asien und führte zu einer massiven Aufrüstung sowie weltweiten Institutionalisierung des westlichen Eindämmungssinkens gegenüber dem Kommunismus.

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