Die Joseon-Dynastie in der Frühen Neuzeit
Die Joseon-Dynastie (1392–1897) prägte die Geschichte Koreas durch eine zentralisierte Staatsstruktur auf Grundlage des Neokonfuzianismus. In der Frühen Neuzeit erlebte das Reich eine kulturelle, wissenschaftliche und administrative Blütezeit, begünstigt durch Errungenschaften wie die Hangul-Schrift und das Gesetzbuch Gyeongguk Daejeon. Trotz verheerender Invasionen von außen und anhaltender Fraktionskämpfe am Hof wahrte Joseon seine institutionelle Stabilität, förderte die Künste und begründete eine dauerhafte kulturelle Identität, die die koreanische Halbinsel nachhaltig prägte.
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