Seehandel im frühneuzeitlichen Asien
Der Seehandel im frühneuzeitlichen Asien erlebte durch die Nachfrage nach Seide, Porzellan, Gewürzen und Silber eine enorme Expansion. Eingebunden in das Tributsystem der Ming- und Qing-Dynastien sowie in die Netzwerke europäischer Ostindien-Kompanien und privater Händler, verbanden sich die Routen des Indischen Ozeans und des Südchinesischen Meeres. Hafenstädte blühten als Zentren der Diplomatie, des Handels und des kulturellen Austauschs auf und trugen maßgeblich zur Entstehung eines globalen Handelsnetzes bei.
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