Safi I. und der Vertrag von Zuhab
Schah Safi I., geboren in Kaschan, bestieg 1629 als Nachfolger seines Großvaters Abbas I. den Thron. Zur Festigung seiner Macht ließ er zahlreiche Prinzen und Würdenträger hinrichten, was die innere Machtstruktur des Hofes schwächte. Seine Herrschaft war von anhaltenden Konflikten mit dem Osmanischen Reich geprägt, bei denen wichtige Gebiete wie Bagdad verloren gingen. Der langwierige Krieg endete 1639 mit dem Vertrag von Zuhab, der stabile Grenzen festlegte. Im Osten verlor er Kandahar an das Mogulreich, während er die Regierungsgeschäfte zunehmend seinem Großwesir und Vertrauten überließ.
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