William Rehnquist: Der konservative Wandel des Supreme Court
William Rehnquist
Als 16. Vorsitzender Richter am Supreme Court spielte William Rehnquist eine Schlüsselrolle bei der konservativen Neuausrichtung der US-Justiz. Ursprünglich von Richard Nixon zum beisitzenden Richter ernannt und von Ronald Reagan zum Vorsitzenden befördert, förderte er den „Neuen Föderalismus“, um die Befugnisse der Bundesregierung einzuschränken. Im Jahr 1999 leitete er mit unparteiischer Besonnenheit das Amtsenthebungsverfahren gegen Bill Clinton im US-Senat und prägte die amerikanische Verfassungsauslegung bis zu seinem Tod im Jahr 2005 entscheidend mit.
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