Townsend Harris
Townsend Harris
Townsend Harris war der erste Generalkonsul der Vereinigten Staaten in Japan, der 1856 in Shimoda eintraf. Durch Ausdauer und die Ausnutzung der westlichen Drohkulisse in China handelte er 1857 die Konvention von Shimoda und 1858 den historisch bedeutenden Harris-Vertrag aus. Dieser Handelsvertrag öffnete wichtige Häfen wie Yokohama, gewährte Konsulargerichtsbarkeit und regelte die Zölle. Der Vertrag diente als Modell für Abkommen anderer westlicher Mächte, schränkte Japans Souveränität ein und beschleunigte den Zusammenbruch des Schogunats.
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