Renommierter Intellektueller, der den Postkolonialismus prägte
Edward Said
Edward Said war ein weltweit angesehener Literaturwissenschaftler, Kulturkritiker und Intellektueller, der mit seinem Hauptwerk Orientalismus die postkolonialen Studien begründete. Als Professor an der Columbia University deckte er westliche Vorurteile gegenüber dem Nahen Osten auf und setzte sich leidenschaftlich für die Selbstbestimmung und die Menschenrechte der Palästinenser ein. Als unabhängiges Mitglied des Palästinensischen Nationalrats verlieh er der palästinensischen Stimme im westlichen Diskurs Gewicht. Er kritisierte das Oslo-Abkommen von 1993 scharf als ungerechten Kompromiss und setzte sein Engagement fort.
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